Kaum jemand, der 1964 das Angebot des TV annahm, jedermannsturnen zu betreiben, hätte je daran gedacht, daß sich aus dieser Abteilung einmal die Volleyballabteilung entwickeln würde.  Denn es wurde fleißig Gymnastik betrieben, man übte auch an verschiedenen Turngeräten und jede Übungsstunde klang mit einem kleinen Ballspiel, meistens Fußball mit "Bande", aus. Übungsleiter des damaligen Jedermannsturnen war Klaus Schmidt. Etwa ein Jahr später, 1965, spielte man plötzlich "lndiaca".  Niemand kann sich heute genau erinnern, wer dieses neue Spiel ins Jedermannsturnen einbrachte.   Aber noch einige der heute aktiven Volleyballspieler erinnern sich noch gerne an dieses Spiel - bei dem eine mit Federn versehene Lederkugel von zwei Parteien über ein hochgespanntes Seil mit der flachen Hand gespielt wird und nicht den Boden des eigenen Feldes berühren darf.  Im Nachhinein betrachtet, eine ideale Vorübung zum Volleyballspiel, dem derselbe Spielgedanke zugrunde liegt und das sich nur durch die schwierigere Technik von "lndiaca" unterscheidet. Folgerichtig begann man etwa ein Jahr später, 1966, mit dem Volleyballspiel.  Außer leichten Aufwärmübungen zu Beginn jeder Stunde widmete man sich nur noch diesem Spielgedanken - die Volleyballabteilung entstand.  Aber nach wie vor blieb der Gedanke des Jedermannsturnens erhalten.  Man betrachtete das Volleyballspiel als Ausgleichssport, der Leistungsgedanke beschränkte sich nur darauf, daß jeder Spieler möglichst besser spielen wollte als der andere.  Dieser Trend ist heute noch gültig, auch wenn bei dem fortgeschrittenen Alter vieler Mitglieder zum Ehrgeiz ein Schuß Humor hinzukommt. Seit knapp 20 Jahren ist die Volleyballabteilung eine Stütze des TV.  Dies bewiesen ihre Mitglieder durch häufigen Einsatz für den Verein.  Außerdem wurde der Name des TV 1884 vielen anderen Vereinen bekannt, wenn man Turniere bestritt oder Freundschaftsspiele austrug.  Manche hervorragende Placierung wurde dabei erzielt. Neuerdings steckt man viel Engagement in den Aufbau einer Jugendgruppe.  Viele hoffnungsvolle Talente befinden sich darunter.  Sie werden dazu beitragen, daß die Volleyballabteilung weiterlebt.